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Testament | Verfügungen

Wie macht man ein Testament? Muss man unbedingt zum Notar? Was kostet dies?

Für das private Testament gelten, soll es wirksam sein, strenge Formerfordernisse: es muss eigenhändig vollständig handgeschrieben und unterschrieben sein. Ist das Testament mit der Schreibmaschine oder am Computer geschrieben oder fehlt etwa die Unterschrift, so ist es insgesamt unwirksam mit der Folge, dass die gesetzliche Erbfolge eingreift. Nicht zwingend erforderlich, aber gleichwohl dringend zu empfehlen ist die Angabe von Zeit und Ort der Niederschrift im Testament; da ein neues das alte Testament ganz oder teilweise aufheben kann, kann man nur auf diese Weise einfach und zuverlässig ermitteln, welches das jüngste von beiden oder das jüngste von mehreren ist. Inhaltlich muss das Testament vor allem erkennen lassen, welche Person nicht nur einzelne Gegenstände, sondern das Vermögen gegebenenfalls zu einem bestimmten Bruchteil neben anderen als ganzes erhalten und damit Erbe werden soll. Bei Ehepaaren ist auch ein gemeinschaftliches Testament zulässig; in diesem Falle müssen beide das von einem der Ehegatten eigenhändig verfasste Testament unterschreiben. Das private Testament kann man aufbewahren, wo man will. Mann kann es aber auch, will man besonders sicher gehen, dass es weder verloren geht noch in Vergessenheit gerät, gegen eine geringe Gebühr in amtliche Verwahrung beim Amtsgericht geben. So kostet die Hinterlegung bei einem vererbten Vermögen in Höhe von 50.000 Euro derzeit nur 33,00 Euro. Beim öffentlichen Testament, auch notarielles Testament genannt , wird der letzte Wille mündlich gegenüber dem Notar erklärt oder selbst schriftlich abgefasst und dem Notar übergeben. Der Notar ist verpflichtet, bei der Abfassung des letzten Willens zu beraten und bei der Formulierung zu helfen. Das notarielle Testament wird immer amtlich verwahrt. Die gebühr für die Errichtung eines notariellen Testamentes richtet sich nach dem Wert des Nachlasses. Sie beträgt derzeit z.B. bei einem Nachlass im Werte von 350.000 Euro genau 582,00 Euro. Hinzu kommt die Gebühr in Höhe von 145,50 Euro für die amtliche Verwahrung. Die mit der Gebühr für die Errichtung des öffentlichen Testamentes abgegoltene Leistung des Notars umfasst auch die rechtliche Beratung. Daher ist es nicht notwendig und mit überflüssigen Kosten verbunden, vor dem Gang zum Notar einen Rechtsanwalt zu konsultieren.